

Mit der Einrichtung des Aktionsfonds möchte der Kreistag des Kreises Borken (Kleinst-)Projekte, Angebote und Einzelmaßnahmen im Kreis Borken fördern, die sich gegen Extremismus, Antisemitismus, Gewalt und unterschiedliche Ausprägungen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit richten und sich für Toleranz, Respekt sowie Demokratie einsetzen.
Für die Jahre 2024 und 2025 stellt der Kreis Borken im Rahmen des Aktionsfonds jährlich 50.000 Euro zur Verfügung.
Die Anträge können digital über das unten verlinkte Online-Formular gestellt werden.
Jede rechtsfähige, gemeinnützige, nichtstaatliche Organisation und Schulen im Kreis Borken können Anträge stellen. Nachbarschaften, nichtrechtsfähige Initiativen und Einzelpersonen können aus dem Aktionsfonds Projekte/Angebote/Maßnahmen gefördert bekommen, wenn sie diese in Kooperation mit Vereinen/Verbänden etc. durchführen.
Beispiele: Jugendwerk, Verein, Verband, Kooperationsprojekte von Nachbarschaften, Initiativen, Einzelpersonen mit Verein, Schule o.ä.
Durch die Antragstellung wird kein Rechtsanspruch auf Förderung begründet.
Es gibt keine besonderen Antragsfristen. Die Antragstellung ist ganzjährig möglich, allerdings spätestens zwei Wochen vor Beginn des Angebots.
Wegen der befristeten Bereitstellung des Fördertopfes sind nur Veranstaltungen förderfähig, die bis zum 31.12.2025 durchgeführt werden.
Gruppenbezogene (mindestens 5 Personen) Projekte, Maßnahmen und Angebote, die insbesondere der Förderung und Stärkung von Demokratie, Toleranz, Respekt dienen und Extremismus, Antisemitismus, Menschenfeindlichkeit und Gewalt aktiv entgegentreten. Dabei liegt ein Fokus gerade auf der Förderung jugendlichen Engagements. Auf die Inanspruchnahme vorrangiger Fördermöglichkeiten wird hingewiesen. Diese sind in der Finanzierungsübersicht anzugeben.
Beispiele: theaterpädagogische Angebote, Poetry Slam Workshop, Podiumsdiskussion, Autorenlesung, Referenten, Planspiele, Aktionstage, Ausstellung, Schulungen, Medienschulung, Projekt zur außerschulischen Jugendbildung, Projekttage/freiwillige AG-Arbeit an Schulen, Angebote für Schülervertretung o.ä.
- Rein schulunterrichtliche Zwecke und rein klassenbezogene Angebote in Schule
- Ausschließlich sportliche Angebote im Breiten- und Leistungssport
- Religiöse oder weltanschauliche Erziehung
- Veranstaltungen und Schulungen von Parteien, parteinahen Stiftungen/Organisationen
- Klassenfahrten oder Erholungsangebote
- Maßnahmen, die über das Asylbewerberleistungsgesetz abgedeckt werden
- Angebote, die weniger als 4 Zeitstunden umfassen
Bei Unklarheiten wenden Sie sich gerne an die Kolleginnen aus dem Bildungsbüro oder per Mail an demokratiefoerderung(at)kreis-borken.de.
Die Fördersumme liegt bei max. 1.000 Euro und wird unmittelbar nach Prüfung des Verwendungsnachweises ausgezahlt.
Der Antragsteller/die Antragstellerin bestätigt mit dem knapp gehaltenen Online-Formular die Durchführung der beantragten Maßnahme und bestätigt die zweckmäßige Verwendung des vorgesehenen Zuschusses. Anzugeben sind die konkret angefallenen Ausgaben und Einnahmen sowie die Anzahl der Teilnehmenden. Für die Veröffentlichung der geförderten Projekte auf dieser Homepage und eine mögliche spätere Berichterstattung durch den Kreis Borken wird ein aussagekräftiges Foto mit passender Bildschrift digital zur Verfügung gestellt.
Formulare
Bereits geförderte Projekte
Gescher-Dyk-Schule
Konflikte ohne Faust – Deeskalationstraining an der Gescher-Dyk-Schule
In einem rund 9-stündigen Programm haben Kinder der Gescher-Dyk-Schule Strategien zur gewaltfreien Konfliktlösung erlernt. Das Training vermittelte, wie Meinungsverschiedenheiten friedlich und konstruktiv bewältigt werden können – durch Empathie, aktives Zuhören und das Finden von Kompromissen.
Das Projekt leistete einen wertvollen Beitrag zur Deeskalation und Gewaltprävention und stärkte zugleich die Demokratieförderung. Die erworbenen Fähigkeiten erwiesen sich nicht nur im Schulalltag als hilfreich, sondern sind auch für das spätere Leben als mündige Bürgerinnen und Bürger von Bedeutung.


Kulturbüro Gronau
Musikalische Lesung „Adressat unbekannt“
Am 27. Januar 2025, dem Gedenktag der Befreiung von Auschwitz, luden das Haus Lebenstein und das rock'n'popmuseum Gronau zu einer musikalischen Lesung des Briefromans „Adressat unbekannt“ von Kathrine Kressmann Taylor ein.
Die Texte wurden von Sven Söhnchen und Rudolf Damm gelesen, begleitet von Liedermacher Björn Nonnweiler. Die eindringliche Aufführung machte deutlich, wie politische Radikalisierung Freundschaften zerstören kann – ein Thema, das auch heute hochaktuell bleibt.
Im Anschluss nutzten viele Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit zum Gespräch mit den Künstlern. Die Veranstaltung setzte ein klares Zeichen gegen Antisemitismus und für eine offene, demokratische Gesellschaft.
Öffentliche Bücherei St.Georg Vreden
Vortrag: „Fake News im Netz – eine Gefahr für die Demokratie?“
Im Frühjahr 2025 lud die öffentliche Bücherei Vreden zu einem hochaktuellen Vortrag mit Mirko Drotschmann (MrWissen2Go) ein. Der Journalist und Moderator informierte im Theater- und Konzertsaal Vreden über die wachsende Gefahr von Desinformation – besonders im Hinblick auf die anstehenden Kommunal- und Bundestagswahlen im Herbst 2025.
Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an Jugendliche und junge Erwachsene, die täglich mit sozialen Medien in Berührung kommen, sowie an Lehrkräfte, Sozial- und Medienpädagoginnen und -pädagogen und interessierte Eltern.
Drotschmann vermittelte anschaulich, wie Fake News entstehen, wirken und erkannt werden können – und warum ihre Entlarvung für eine funktionierende Demokratie so entscheidend ist.


Gymnasium Mariengarden
Demokratie und Rechtsstaat: Gewaltenteilung in der Praxis
Am 17. Juni 2025 setzten sich 24 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a, 9b und 9c des Gymnasiums Mariengarden in Borken im Wahlbereich Gesellschaftslehre intensiv mit dem Thema Gewaltenteilung als „Bollwerk der Demokratie“ auseinander.
Im Rahmen des Projekts entwickelten die Jugendlichen eine Ausstellung für die gesamte Mittelstufe, um zu verdeutlichen, wie wichtig die Gewaltenteilung für einen funktionierenden Rechtsstaat ist. Anhand konkreter Beispiele zeigten sie auf, wie Bürgerinnen und Bürger ihre Rechte durchsetzen und schützen können.
Höhepunkt des Projekts war ein Besuch beim Amtsgericht Borken, wo die Schülerinnen und Schüler eine Gerichtsverhandlung miterlebten und einem Richter Fragen stellen konnten – ein direkter Einblick in die Praxis der Judikative.

Jugendwerk Stadtlohn
Kiko und die Kinderrechte
Zusammen mit dem Kinderkommittee Stadtlohn entstand eine Plakataktion, um die Kinderrechte zu visualisieren. Der Fokus: Was bedeutet "Kind sein in Stadtlohn"? Welche Rechte stehen mir zu? Was bedeuten diese konkret?
Als längerfristiges Ziel sollen die (aufbereiteten) Plakate in Schulen und Jugendeinrichtungen platziert werden.

AWO Burgschule
Die Welt mit Kinderaugen sehen
Demokratie in Fotos – Kinder zeigen ihre Perspektive
Die 3. und 4. Klassen der Burgschule haben im Projekt „Demokratie in Fotos“ ihre Sicht auf demokratische Werte kreativ umgesetzt. Nach einer Einführung in Themen wie Fairness, Mitbestimmung und Respekt lernten die Kinder Grundlagen der Fotografie und erstellten eigene Bilderserien. Höhepunkt war eine Ausstellung, in der sie ihre Fotos präsentierten und erklärten, was Demokratie für sie bedeutet. Das Projekt stärkte auf anschauliche Weise ihr Demokratieverständnis und ihre Medienkompetenz.

Losbergschule Stadtlohn
Leben im alten Rom
Im Rahmen eines Projekts bereitete sich die Jahrgangsstufe 7 auf den Besuch im Römermuseum vor und lernte dabei zentrale Strukturen des alten Roms kennen, etwa wie aus der Stadt ein Imperium wurde. Dabei wurden auch Grundlagen der römischen Demokratie behandelt.
Im Museum erhielten die Schülerinnen und Schüler praktische Einblicke in das Alltagsleben der Römer. In Workshops konnten sie Münzen gießen, Fibeln biegen und Wachstafeln herstellen.
Abschließend verglichen die Schülerinnen und Schüler die demokratischen Strukturen des alten Roms mit denen im heutigen Deutschland und setzten sich mit deren Bedeutung für den Alltag auseinander.


EWIBO Bocholt
"Das Gerücht" - Hören und Sagen
Ein Projekt, das Integration und Gemeinschaft in der Buchenallee/Unter den Eichen fördern und den Zusammenhalt im Wohnquartier stärken sollte. Vorausgegangen war eine Befragung durch die Sozialbetreuung der ambulanten Flüchtlingshilfe, bei der Sprachbarrieren und kulturelle Unterschiede als zentrale Hürden für nachbarschaftlichen Kontakt benannt wurden.
Gemeinsam mit dem Sozialtherapeuten und Theaterpädagogen Ralf Melzow entstand ein Begegnungsformat mit Vortrag und Rollenspiel, das den Dialog zwischen den Nachbarn anregen und Berührungsängste abbauen sollte. Ziel war es, eine Plattform für Austausch, gegenseitiges Verständnis und gemeinschaftliches Handeln zu schaffen.

Förderverein „Schule für Körperbehinderte e.V.“
Projektwoche mit Riesenerdbällen
Im Rahmen einer Projektwoche zum Thema Herkunft nutzten die Schülerinnen und Schüler der Brückenschule Maria Veen zwei Riesenerdbälle, um spielerisch über Länder, Kulturen und Vielfalt ins Gespräch zu kommen.
Die Bälle wurden bei Auftakt- und Abschlussveranstaltung sowie während der Woche eingesetzt:
- als Gesprächsanlass beim Entdecken von Ländern,
- zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls beim gemeinsamen Weitergeben,
- im Sportunterricht, wo auch Rollstuhlfahrerinnen und –fahrer aktiv mitspielen konnten.
So boten die Erdbälle allen Schülerinnen und Schülern niedrigschwellige Zugänge zum Thema Herkunft, förderten Neugierde auf andere Kulturen und stärkten den Zusammenhalt in der Schulgemeinschaft.

Jugend- und Familienbildungswerk e.V.
Was ein Affenzirkus – Über die Anerkennung der Gefühle
Mit dem Figurentheaterstück „Was ein Affenzirkus“ erlebten Kinder und Erwachsene ein spannendes Spiel um Gerechtigkeit, Macht und Verständigung. Ohne Worte, aber mit großer Ausdruckskraft vermittelte der Affe Pete im Konflikt mit der Zirkusdirektorin Werte wie Respekt, Mitbestimmung und Kompromissfähigkeit.
In einer anschließenden Nachbereitung reflektierten Eltern und Kinder gemeinsam Gefühle, Konfliktlösungen und faire Entscheidungswege. Damit gelang die Verknüpfung von kultureller Teilhabe und Demokratiebildung – altersgerecht, inklusiv und nachhaltig.


Berufsbildungsstätte Westmünsterland Ahaus - Berufsorientierungszentrum
Ausstellung „Rassendiagnose: Zigeuner“
Gezeigt wurde die Ausstellung „Rassendiagnose: Zigeuner“ des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma. Sie verdeutlichte eindrucksvoll die Verfolgung und Ermordung der Sinti und Roma im Nationalsozialismus sowie die Nachkriegsgeschichte der Überlebenden.
Viele junge Menschen nutzten die Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit diesem wichtigen Kapitel der Geschichte. Eröffnet wurde die Ausstellung von Ministerin Josefine Paul und dem Vorsitzenden des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma.


Anne Frank Realschule
Workshop gegen Rassismus/Hate Speech
Zielsetzung: Prävention gegen rechts/ Prävention gegen Rassismus und Hate Speech in sozialen Netzwerken/ Demokratieförderung und Leben in einer offenen Gesellschaft - Motivation: Demokratieförderung; Leben der Inhalte des Netzwerkes "Schule ohne Rassismus"
- Prävention gegen rechts: Philip Schlaffer, der Ex-Neonazi und Präsident eines Rockerclubs, war über Jahre einer der führenden Köpfe in der rechten Szene. Der 45-jährige erzählte den Schülerinnen und Schülern authentisch und mitreißend, wie er ein Neonazi wurde und wie ihm nach 20 Jahren der Absprung gelang.
- Blogger spricht mit Schüler*innen über Rassismus in sozialen Netzwerken: Said Rezek, Politikwissenschaftler und freier Journalist, leitete den zweiten Workshop und zeigte Schüler*innen mit praktischen Beispielen, Übungen und Lösungen, wie Blog-Beiträge im Internet gegen Rassismus und für eine vielfältige Gesellschaft produziert werden können.

Förderververein der Jodocos Nünning Gesamtschule Borken
Die Schüler*innenvertretung der JNG hat, in Zusammenhang mit der Veranstaltung Borken bleibt bunt in der Borkener Innenstadt, eine Veranstaltung organisiert. Diese soll deutlich machen, dass Schüler und Schülerinnen der JNG proaktiv sind und dem Motto "gemeinsam ein Zeichen setzen für Demokratie und eine offene und vielfältige Gesellschaft" besondere Aufmerksamkeit schenken.
Es wurde ein ansprechendes Programm entwickelt und im Anschluss daran haben alle interessierten Personen gemeinsam an der Demonstration "Borken bleibt bunt" teilgenommen und ein Zeichengesetzt, dass die JNG gemeinsam das Thema und die Haltung vertritt.

Alexander-Hegius-Gymnasium
Workshop Improtheater "Mitentscheiden, worum es geht!"
Schuljahrgangs- und klassenübergreifend angebotener Workshop: Wie wäre es, wenn Du entscheidest, wo es langgeht? Also nicht alleine, sondern mit anderen. Also quasi wie im Parlament, nur auf der Bühne und ohne große Diskussionen, sondern durch direktes Ausspielen Deiner Ideen!

Bündnis "Gescher ist Bunt"
Theaterstück zur CORRECTIV-Recherche über das AFD-Treffen in Potsdam vom Ensemble "Der Kleine Bühnenboden"
Im Anschluss an das regional bereits mehrfach aufgeführte Stück erfolgte eine kritische Auseinandersetzung und Diskussion zum Thema mit dem Publikum.

Dennis Buss - DBRecording
Rap gegen Rechts
„Musik verbindet. Alle. Immer.“ Unter diesem Motto erarbeitete Dennis Buss (Pate für Schule ohne Rassismus –Schule mit Courage) mit einer Gruppe von Jugendlichen unterschiedlicher Schulen im Alter von 13-17 Jahren eigene Songs zum Thema „Anti-Rassismus & Demokratiestärkung“. Abschließend wurde einer der Songs am 04.12.024 auf der Bildungskonferenz im Kulturquadrat in Ahaus präsentiert.


Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus und Gewalt – für Toleranz in Südlohn und Oeding
Gedenkfeier Reichspogromnacht
Ein verbindendes Projekt zwischen allen Generationen: Anlässlich der Erinnerung an die Reichpogromnacht machten sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf, sich gegen das Vergessen einzusetzen: Im Dorfkern wurden die 21 Stolpersteine gereinigt und gemeinsam gestalteten sie eine Gedenkfeier, die an die Geschehnisse erinnerten.

Berufskolleg für Technik
„Über Rechtsaußen“ – Workshop zu Rassismus & Rechtsextremismus
Im Rahmen des Workshops „Über Rechtsaußen“ setzten sich die Schüler/innen der internationalen Förderklasse zunächst mit ihren nationalen Selbst- und Fremdbildern auseinander und reflektierten ihre eigenen Klischees kritisch.
Im weiteren Verlauf diskutierten sie demokratische Wertvorstellungen und verglichen diese mit rassistischem bzw. rechtsextremem Gedankengut.
Zudem wurden aktuelle rechtsextreme Argumentationsstrategien, Symboliken sowie der rechte Lifestyle thematisiert und aufgeklärt.


VHS Bocholt-Rhede-Isselburg
„Jeder weiteren Grausamkeit ein weiteres Stück Liebe entgegensetzen“
Das Gedenken an die Reichspogromnacht ist in Bocholt ein wichtiger Bestandteil der erinnerungskulturellen Arbeit.
In diesem Jahr fand nach der öffentlichen Gedenkveranstaltung am Europaplatz, die gemeinsam mit dem Mariengymnasium durchgeführt wurde, eine ergänzende Lesung mit musikalischen Einlagen im LernWerk Bocholt statt.
Die Darbietung setzte sich aus Rezitationen, musikalischer Begleitung und der Erstellung einer Collage zusammen und bot den Teilnehmenden eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Thema. Im Anschluss wurde der Bezug zur Gegenwart hergestellt und über die Bedeutung des Erinnerns diskutiert.
Ein ähnliches Projekt wurde zuvor in Borken umgesetzt. Die dortige Veranstaltung ist als Video auf YouTube unter dem Suchbegriff „Stadtarchiv Borken“ verfügbar.
Ansprechpartnerinnen
Anne Rolvering
Tel: +49 2861 681-4145
a.rolvering(at)kreis-borken.de

Cornelia Reichel
Tel: +49 2861 681-4141
c.reichel(at)kreis-borken.de

Sandra Renzel
Tel: +49 2861 681-4142
s.renzel(at)kreis-borken.de
